YLFETE FANAJ.

Kantonsrätin Luzern und Kandidatin Regierungsratsnomination.

 

YLFETE FANAJ.

Kantonsrätin Luzern und Kandidatin Regierungsratsnomination.

Kandidatin Regierungsratsnomination

Ich freue mich, meine Kandidatur für die Regierungsratsnomination für die Wahlen vom 2. April 2023 bekannt zu geben. Die Nominationsversammlung der SP Kanton Luzern findet am 24. September 2022 statt.

Mein Redetext bei der Medienkonferenz vom 09.03.22
Mein Porträt

Aktuelles

Die drei Journalistinnen Nathalie Christen, Linda Bourget und Simona Cereghetti haben 21 Politikerinnen aus verschiedenen Parteien im Buch Schweizer Politfrauen porträtiert. Darin findet sich auch ein Porträt von mir.

Die zwölf Geschichten im Buch Zweiheimisch erzählen von Menschen, die in die Schweiz gekommen sind um zu bleiben. Ein Buch über Identität, ein Spiegel unserer Bevölkerung, ein Zeitzeugnis. Das Vorwort “Wie Heimatliebe entstehen kann” durfte ich schreiben.

Vor 50 Jahren wurde das Frauenstimmrecht in der Schweiz angenommen. Widerstand kam bis zuletzt aus der katholischen Inner- und der Ostschweiz. Wichtige Vorkämpferinnenn, u.a. Judith Stamm selig blickten zurück. Der Dokumentarfilm von Beat Bieri und Jörg Huwyler beginnt bei meiner Wahlfeier als Kantonsratspräsidentin.

Kantonsratspräsidentin 2020/21

Ich amtete vom 1. Juli 2020 für ein Jahr als Luzerner Kantonsratspräsidentin. Es war für mich eine Ehre, diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen zu können und die urbanen und weltoffenen Seiten unseres Kantons zu repräsentieren.

Als Kantonsratspräsidentin und Gastgeberin habe ich jeweils während den Sessionen einen Gast eingeladen. Diese Persönlichkeiten erhielten 5 Minuten Raum und Aufmerksamkeit für ein Thema, eine Botschaft, die sie an den Kantonsrat richten wollten. 

22. Juni 2021 – Zoe Huber: Sie ist 9 Jahre alt und Mitglied des Kinderparlaments der Stadt Luzern. Sie sagte: «Kinder haben Wünsche. Wir wollen, dass sie gehört werden». Zum Interview mit Zoe Huber.

11. Mai 2021 – Hans Schmied: Nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall kämpfte er mit einer psychischen Erkrankung. Er sagte: «Die Pandemie wird uns noch lange beschäftigen und belasten. Es sollte sorgfältig im Kanton vorbereitet werden. Vor allem in der Hinsicht von psychischen Erkrankungen, Einsamkeit, Sucht und Mobbing.» Zur Rede von Hans Schmied.

16. März 2021 – Fabienne Anghern: Sie ist ab ihrem 14. Lebensjahr in einer Pflegefamilie aufgewachsen. Sie sagte: «Die Kindheit prägt einem ein Leben lang. Die Unterstützung und die Herzlichkeit, die ich durch alle beteiligten Personen erfahren durfte, haben mich zu dem gemacht, wer ich heute bin.» Zur Rede von Fabienne Anghern.

26. Januar 2021 – Stefanie Stalder: Sie wurde im Körper eines Jungen geboren und lebt nun als Frau. Sie engagiert sich in der LGBTQI*-Community. Sie sagte: «Seien Sie in Ihrem Denken und Handeln steht’s wachsam. Solange wir Queers in einem funktionierenden liberalen Rechtsstaat leben können, dürfen wir optimistisch in die Zukunft blicken.» Zur Rede von Stefanie Stalder.

01. Dezember 2020 – Raoan Ibrahim: Er ist vor 5 Jahren von Nordsyrien in die Schweiz geflüchtet, hat das Brückenangebot besucht und absolviert nun eine Lehre als Säger EFZ. Er sagte: „Es braucht auch Leute, die einem eine Chance geben.“ Zur Rede von Raoan Ibrahim.

27. Oktober 2020 – Thiveviya Gunabalasingam: Sie ist Co-Präsidentin des Jugendparlaments Wauwil. Sie sagte: „Ich empfehle jeder Gemeinde, Anliegen von Kindern und Jugendlichen ernst zu nehmen und ihnen Raum zu geben. So sind sie später bereit, Verantwortung zu übernehmen.“ Zur Rede von Thiveviya Gunabalasingam.

08. September 2020 – Ursulina Hermann: Sie setzt sich für Rechte von Menschen mit Einschränkungen ein. Sie sagte: „Die Politik hat nicht nur die Pflicht, sondern auch gute Möglichkeiten beim Abbau von Barrieren mitzuwirken“. Ihre Rede wurde in der Gebärdensprache übersetzt, damit sie auch Gehörlose verstehen. Zur Rede von Ursulina Hermann.

Bereits am 25. Oktober 1970, also vier Monate vor der eidgenössischen Abstimmung vom 7. Februar 1971, stimmten die Luzerner Männer der Einführung des kantonalen Frauenstimmrechts deutlich zu. 50 Jahre nach dem historischen Ereignis das Amt als höchste Luzernerin ausüben zu können, bedeutete für mich eine besondere Verantwortung. Deshalb habe ich den Verein 1970-2020: 50 Jahre Frauenstimmrecht Kanton Luzern initiiert, der als Dachorganisation Veranstaltungen zum Jubiläum koordinierte. So fand am 21. Oktober 2020 die Jubiläumsfeier statt und während September 2020 bis Februar 2021 fand im ganzen Kanton ein attraktives Veranstaltungsprogramm statt. Das komplette Video zum Jubiläumsanlass ist hierabrufbar und meine Eröffnungsrede hier.

Meine Arbeit im Stadt- und Kantonsparlament

Von 2007 bis 2011 war ich Mitglied im Luzerner Stadtparlament. Im Jahr 2011 wurde ich in den Luzerner Kantonsrat gewählt. Von Juni 2015 bis Juni 2019 leitete ich die SP-Fraktion im Kantonsrat und für das Jahr 2020/21 übte ich das Amt als Kantonsratspräsidentin aus. Ich habe in den letzten Jahren zu den Themen Gleichstellung, Finanzen, Jugendliche, Bildung und Justiz diverse Vorstösse eingereicht.

SCHWERPUNKTE.

Der Mensch steht im Zentrum meines politischen Handelns. Gleichstellung der Geschlechter, faire Bildungschancen und Lebensperspektiven für alle – heute und in Zukunft.

Gleichstellung

Gleichstellung zwischen den Geschlechtern ist kein Privileg, sondern ein Recht. Gleichstellung herrscht nicht einfach so, sondern muss gefordert und gelebt werden!

  • Als Gründerin und Präsidentin des Vereins 1970-2020: 50 Jahre Frauenstimmrecht Luzern wurde das historische Ereignis gewürdigt und zum Anlass genommen, über Gleichberechtigungs- und Demokratiefragen zu diskutieren.
  • Rede vom 14.06.2019 am Frauenstreik zur häuslichen Gewalt: Verantwortung übernehmen!
  • Innerhalb der SP setze ich mich bei den SP Frauen* für Gleichstellungs- und Geschlechterfragen ein.
  • Durch meinen Antrag im Kantonsrat wurde bei kantonalen Beteiligungen eine Geschlechtervertretung von 30 Prozent in strategischen Gremien festgelegt.
  • Des Weiteren habe ich Vorstösse zur Erhöhung des Frauenanteils im Kantonsrat durchgebracht.
  • Ich setze mich für gute und sichere Arbeitsbedingungen für Sexarbeiterinnen ein. Ich war Gründungspräsidentin des Vereins LISA und bin aktiv im Vorstand.
  • Ich habe jahrelang für die Plattform zwangsheirat.ch Betroffene ehrenamtlich beraten.

Chancengleichheit

Nur wenn wir Bildung und Partizipation ermöglichen, können wir die Potentiale jedes Einzelnen erkennen. So erreichen wir eine gleichberechtigte Gesellschaft.

  • Gründungs- und Vorstandsmitglied Verein planC – Umwege junger Menschen begleiten.
  • Jahrelange Organisation von Nachhilfe-Unterricht für Kinder mit Migrationshintergrund
  • Aktive Unterstützerin des Luzerner Jugendparlaments und Gotte im Jahr 2018.
  • Freiwillige Mentorin für einen Geflüchteten aus Eritrea, der eine Lehrstelle sucht, und Begleitung einer Kurdin, die Soziale Arbeit studiert.

Beteiligung fördern

Ob Migrantinnen und Migranten, Asylsuchende und Geflüchtete, Alleinerziehende und Menschen mit Einschränkungen: Mir ist es wichtig, Beteiligung zu fördern und ein würdevolles Leben zu ermöglichen.

  • Bei Solinetz Luzern habe ich ehrenamtlich mit anderen Mitaktivistinnen und –aktivisten Geflüchtete in sozialen Fragen beraten.
  • Rund acht Jahre war ich bei der Organisation Second@s Plus Luzern aktiv dabei und habe mich für die politische Partizipation von Second@s eingesetzt.
  • Ich bin Beirätin bei der Kontakt- und Anlaufstelle Sans-Papier in Luzern.
  • Als Integrationsbeauftragte des Kantons Nidwalden habe ich mich beruflich mit Fragen des Zusammenlebens auseinandergesetzt.

ÜBER MICH.

Vita

Ich wurde im Jahre 1982 in Prizren, Kosovo geboren und kam mit neun Jahren in die Schweiz. Meine Schul- und Jugendjahre verbrachte ich in Sursee und wuchs mit vier Geschwistern auf. Zur Zeit arbeite ich als Bereichsleiterin Deutschschweiz beim Jugendprojekt LIFT in Bern, ein Integrations- und Präventionsprogramm für Jugendliche mit erschwerender Ausgangslage an der Nahtstelle zwischen Schule und Beruf. Mein Gerechtigkeitssinn und das Einstehen für eine solidarische Gesellschaft brachten mich dazu, mich politisch zu engagieren. Ich wohne mit meinem Mann und Sohn (Mai 2021) in der Stadt Luzern.

Ausbildungen

Sekundarschule, KV, Berufsmatura, Bachelor of Science in Social Work an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, “Abstecher” an die Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Luzern (ohne Abschluss), Master of Science of Social Work an den Hochschulen Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich, diverse Weiterbildungen in Führung, Management & Kommunikation.

Was ich mag

Hüte, Streitgespräche, Selbstironie, laut Musik hören, Leonard Cohen, Buchhandlung Hirschmatt Luzern, Gäste einladen und andere kochen lassen, wandern, Lippenstift, Lilien, mit dem Velo stehende Autofahrer überholen, albanisches Essen.

Was ich nicht mag

Früh aufstehen, mit dem Velo durch den Regen fahren, kein GA haben, laut reden im Bus und Zug, alles-Fotografierer, Mailantworten an alle, Cellophanrascheln.

Mein Engagement für die Gesellschaft

Ich bin fest überzeugt, dass jede und jeder einen Beitrag für ein gutes Zusammenleben leisten kann. Ich arbeite aktiv und ehrenamtlich in diesen Organisationen mit:

In diesen Organisationen bin ich Passivmitglied:

KONTAKT.

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