YLFETE FANAJ.

Kantonsrätin und Kantonsratsvizepräsidentin Luzern.

 

YLFETE FANAJ.

Kantonsrätin und Kantonsratsvizepräsidentin Luzern.

Meine Arbeit im Stadt- und Kantonsparlament

Von 2007 bis 2011 war ich Mitglied im Luzerner Stadtparlament. Im Jahr 2011 wurde ich in den Luzerner Kantonsrat gewählt. Von Juni 2015 bis Juni 2019 leitete ich die SP-Fraktion im Kantonsrat, nun bin ich Kantonsratsvizepräsidentin. Ich habe in den letzten Jahren zu den Themen Gleichstellung, Finanzen, Jugendliche, Bildung und Justiz diverse Vorstösse eingereicht.

Eine Auswahl:

  • Dezember 2019: «40 Frauen unter 40», die das Potential haben, bleibende Spuren zu hinterlassen. Artikel in der Luzerner Zeitung.
  • Juli 2019: «Si parlamentare, dua të jem zëri i të margjinalizuarve në shoqëri». Artikel auf albinfo.ch.
  • Juni 2019: Rede am Frauenstreik zur häuslichen Gewalt: Verantwortung übernehmen! SP-Frauen* Schweiz.
  • Juni 2019: Frauenstreik: Ein Aufschrei in Violett. Artikel in der Luzerner Zeitung.
  • Juni 2019: Häusliche Gewalt «Kanton kann reagieren, nicht agieren». Artikel in der Luzerner Zeitung.
  • März 2019: Leistungsausweis Parteien im Kantonsrat. Artikel in der Luzerner Zeitung.
  • Februar 2019: Wahltag ist Zahltag: Warum sollen die Menschen am 31. März Ihre Partei wählen? Artikel im Willisauer Bote und Regionalausgaben.
  • Februar 2019: Was kann die Politik konkret dazu beitragen, Arbeitsplätze zu schaffen oder zu erhalten? Artikel im Willisauer Bote und Regionalausgaben.
  • Februar 2019: Verkehrschaos in und um Luzern: Wie lässt sich die Situation verbessern? Artikel im Willisauer Bote und Regionalausgaben.
  • Januar 2019: Jugendliche mit Migrationshintergrund: Wie sollen Schulen damit umgehen? Artikel im Willisauer Bote und Regionalausgaben.
  • Januar 2019: Sollen Unternehmer und Vermögende stärker zur Kasse gebeten werden? Artikel im Willisauer Bote und Regionalausgaben.
  • Dezember 2018: Alle sollen einen fairen Beitrag beisteuern. Artikel in der Luzerner Zeitung zu den Anpassungen zum Steuergesetz.
  • Dezember 2018: Wer schreibt am meisten Vorstösse im Kantonsrat? Artikel in der Luzerner Zeitung.
  • Dezember 2018: Zwei Vorstösse eingereicht zu «Bildungsangebote von spät zugewanderten Jugendlichen».
  • November 2018: Häusliche Gewalt: Kanton Luzern schaut zu – Kolumne in der Luzerner Rundschau.
  • Oktober 2018: Vorstoss eingereicht, zu «Frauenanteil im Kantonsrat erhöhen».
  • Oktober 2018: Nomination für den Kantonsrat.
  • Oktober 2017: Kantonsrat will «Frauenquote light». Artikel in der Luzerner Zeitung.

Nationalratwahlen.

Am 20. Oktober 2019 bekam ich 17’067 Stimmen und erreichte damit den 2. Ersatzplatz auf der SP-Liste! Es hat nicht gereicht. Danke herzlich für die Unterstützung! Mein Flyer und mein Smartspider.

Im Wahlkampf erfuhr ich grosse Wertschätzung für meine politische Arbeit. Das motiviert mich, den eingeschlagenen Weg nun vorerst auf kantonaler Ebene weiterzugehen. Ab dem 1. Juli 2020 werde ich als Kantonsratspräsidentin höchste Luzernerin. Ich will mich weiterhin dafür einsetzen, dass ein gutes Leben für alle möglich ist. Ich sehe mich als Vertreterin der Migrant*innen, der Frauen und als Kämpferin für die Rechte der sozial Benachteiligten und werde diesen weiterhin eine Stimme geben.

Mit einer Spende hilfst du mir, meinen Wahlkampf zu finanzieren. Herzlichen Dank!

Die Spenden können über dieses Spendenkonto oder direkt online über das untenstehende Formular getätigt werden:

Komitee Ylfete Fanaj: IBAN CH42 8080 8006 3803 0297 0 Raiffeisenbank Luzern

SCHWERPUNKTE.

Der Mensch steht im Zentrum meines politischen Handelns. Gleichstellung der Geschlechter, faire Bildungschancen und Lebensperspektiven für alle – heute und in Zukunft.

Gleichstellung

Gleichstellung zwischen den Geschlechtern ist kein Privileg, sondern ein Recht. Gleichstellung herrscht nicht einfach so, sondern muss gefordert und gelebt werden!

  • Ich unterstütze den Frauenstreik19 und mache im lokalen Komitee in Luzern mit.
  • Innerhalb der SP setze ich mich bei den SP Frauen* für Gleichstellungs- und Geschlechterfragen ein.
  • Durch meinen Antrag im Kantonsrat wurde bei kantonalen Beteiligungen eine Geschlechtervertretung von 30 Prozent in strategischen Gremien festgelegt.
  • Ich setze mich für gute und sichere Arbeitsbedingungen für Sexarbeiterinnen ein. Ich war Gründungspräsidentin des Vereins LISA und bin aktiv im Vorstand.
  • Ich habe jahrelang für die Plattform zwangsheirat.ch Betroffene ehrenamtlich beraten und setze mich für die freie Partnerwahl ein.

Chancengleichheit

Nur wenn wir Bildung und Partizipation ermöglichen, können wir die Potentiale jedes Einzelnen erkennen. So erreichen wir eine gleichberechtigte Gesellschaft.

Grundrechte schützen

Ob Migrantinnen und Migranten, Asylsuchende und Geflüchtete, Alleinerziehende und Menschen mit Einschränkungen: Mir ist es wichtig, Beteiligung zu fördern und ein würdevolles Leben zu ermöglichen.

  • Bei Solinetz Luzern berate ich ehrenamtlich mit anderen Mitaktivistinnen und –aktivisten Geflüchtete in sozialen Fragen.
  • Rund acht Jahre war ich bei der Organisation Second@s Plus Luzern aktiv dabei und habe mich für die politische Partizipation von Second@s eingesetzt.
  • Ich bin Beirätin bei der Kontakt- und Anlaufstelle Sans-Papier in Luzern und berate bei spezifischen Fragen.
  • Als Integrationsbeauftragte des Kantons Nidwalden habe ich mich beruflich mit Fragen des Zusammenlebens auseinandergesetzt.

ÜBER MICH.

Vita

Ich wurde im Jahre 1982 in Prizren, Kosovo geboren. Mein Vater arbeitete als Saisonnier und holte mich 1991 im Familiennachzug nach Sursee. Er ist Lastwagenchauffeur und meine Mutter Hausfrau. Zusammen mit meinen vier Geschwistern wuchsen wir mit einem kleinen Budget in einer viereinhalb Zimmer-Wohnung auf, was mir Bescheidenheit und Toleranz lehrte. Bereits früh musste ich Verantwortung übernehmen, denn als einzige Sekundarschülerin in der Familie und leidenschaftliche Leserin musste ich schon früh für meine Familie und Verwandtschaft übersetzen. Die schwierige – letztendlich erfolgreiche – Lehrstellensuche zur Kauffrau mit über 200 Bewerbungen zeigte mir auf, wie wichtig Chancengleichheit ist. Ich machte danach noch die Berufsmatura und wollte mich auch beruflich für andere einsetzen und studierte Soziale Arbeit. Als Sozialarbeiterin war ich in der Sucht-, Jugend- und Integrationsarbeit tätig. Zur Zeit arbeite ich als Bereichsleiterin Deutschschweiz beim Jugendprojekt LIFT in Bern, ein Integrations- und Präventionsprogramm für Jugendliche mit erschwerender Ausgangslage an der Nahtstelle zwischen Schule und Beruf. Mein Gerechtigkeitssinn und das Einstehen für eine solidarische Gesellschaft brachten mich dazu, mich politisch zu engagieren. Ich wohne mit meiner Familie in Luzern.

Ausbildungen

Sekundarschule, KV, Berufsmatura, Bachelor of Science in Social Work an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, “Abstecher” an die Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Luzern (ohne Abschluss), Master of Science of Social Work an den Hochschulen Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich, CAS in Moderation und Rhetorik am MAZ Luzern. 

Was ich mag

Hüte, Streitgespräche, Selbstironie, laut Musik hören, Leonard Cohen, Buchhandlung Hirschmatt Luzern, Gäste einladen und andere kochen lassen, wandern, Lippenstift, Lilien, mit dem Velo stehende Autofahrer überholen, albanisches Essen.

Was ich nicht mag

Früh aufstehen, mit dem Velo durch den Regen fahren, kein GA haben, laut reden im Bus und Zug, alles-Fotografierer, Mailantworten an alle, Cellophanrascheln.

Mein Engagement für die Gesellschaft

Ich bin fest überzeugt, dass jede und jeder einen Beitrag für ein gutes Zusammenleben leisten kann. Ich arbeite aktiv und ehrenamtlich in diesen Organisationen mit:

In diesen Organisationen bin ich Passivmitglied:

KONTAKT.

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